Untersuchungen ber Den Wirkungsmechanismus Antirheumatisch Aktiver Pharmaka Auf Zellul rer Und Molekularpharmakologischer Ebene

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Den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises kommt sowohl im Hinblick auf den betroffenen Patienten als auch in sozial- okonomischer Hinsicht eine erhebliche Bedeutung zu. Die medi- kamentose Therapie dieser Erkrankungen hat einerseits durch- aus positive Ergebnisse aufzuweisen, ist andrerseits aber mit einer Reihe von Problemen behaftet. Zu nennen w?ren beispiels- weise die bei der Anwendung antirheumatisch wirksamer Arznei- mittel auftretenden Nebenerscheinungen, die umso mehr ins Ge- wicht fallen, als bei den rheumatischen Erkrankungen h?ufig eine Langzeittherapie erforderlich ist. Genauere Kenntnisse Uber die zellul?ren Mechanismen der therapeutischen Wirkungen und der Nebenwirkungen dieser Pharmaka w?ren eine wesentliche Voraussetzung fUr eine rationellere Anwendung dieser Mittel wie auch fUr die Entwicklung neuer Antirheumatika mit einem gUnstigeren therapeutischen Index. Untersuchungen zur Erfor- schung des Wirkungsmechanismus antirheumatisch aktiver Ver- bindungen kommt daher nicht nur theoretischea Interesse, son- dern auch eine erhebliche praktische Bedeutung zu. Einen Ausgangspunkt fUr die Untersuchungen Uber den Wirkungs- mechanismus der Antirheumatika stellt die von Domenjoz (1969) und Karzel (1967) entwickelte Arbeitshypothese dar, nach der therapeutische Wirkungen aber auch unerwUnschte Wirkungskom- ponenten der Antirheumatika u. a. durch zytostatische Effekte bzw. Eingriffe in den Wachstums- und VermehrungsstoffWechsel bestimmter korpereigener Zellen bedingt sein konnen. Als ge- eignetes Modell zur Bearbeitung dieser Fragen schienen uns in vitro-Kulturen tierischer Zellen mit hoher Vermehrungs- rate besonders gUnstige Voraussetzungen zu bieten. Zellkul- turen ermoglichen es, PharmakaeinflUsse auf die Lebensf?hig- keit und die Wachstums- und Vermehrungsvorg?nge sowie den Vermehrungsstoffwechsel eines definierten Zelltyps unter Aus- schaltung regulierender oder modifizierender Faktoren von Seiten eines Ubergeordneten Organismus zu untersuchen.