Pharmakologische Aspekte Von Immunreaktionen

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Die Therapie anaphylaktischer Erkrankungen hat sich in den letzten Jahren wesentlich verandert. Dies geht auf Erfolge interdisziplinarer Arbeit von Immunologen und Pharmakologen zurUck. Ergebnisse der Grundlagen- forschung konnten sehr schnell in die klinische Praxis iiberfiihrt werden. Das Grenzgebiet zwischen Immunologie und Pharma- kologie heiI3t Immunopharmakologie. Es ist keine neue Disziplin. Vor dem ersten Weltkrieg bestand z. B. am pharmakologischen Institut der Berliner Universitat eine immunologische Arbeitsgruppe unter FRmDBERGER, dem Entdecker des Anaphylatoxins. Die Entdeckung wichtiger Studienobjekte der ImmunoPharmakologie wie die Mastzelle (EHRLICH 1878) und das Histamin (WINDAUS 1907) liegt ebenfalls lange zuriick. Eine klas- sische immunopharmakologische Arbeitsmethode, der SCHULTZ-DALE-Test, wurde erstmals 1910 beschrieben. Die im folgenden Text diskutierten Befunde stammen allerdings iiberwiegend aus den vergangenen zehn Jahren. Immunopharmakologie befaI3t sich mit der Untersuchung physiologischer und pharma- kologischer Ablaufe bei Immunreaktionen (z. B. Bildung, Abgabe und Reaktionen von Mediatoren wie Histamin, 5-Hydroxytryptamin, SRS-A, ECF-A, Anaphylatoxin, Kininen u. a.), mit der pharmakologischen Beeinflussung immuno- Iogischer Reaktionen (z. B. Immunosuppression, Anti- allergika), 8 Vorwort mit der Anwendung immunologischer Methoden bei pharmakologischen Fragestellungen (z. B. Radio- immunoassay, Rezeptorlokalisation), mit der Untersuchung und Beeinflussung immuno- logischer Reaktionen auf Applikation von Pharmaka. Die Abgrenzung von Immunologie und Pharmakologie ist flieBend, oft nicht realisierbar. Ein gutes Beispiel ist Histamin, das in beiden Disziplinen eine Rolle spielt.