Die Chemische Entwicklungserregung Des Tierischen Eies: (Kunstliche Parthenogenese.)

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1. Das folgende Buch gibt die Resultate von Versuchen, deren Zweck es war, das Problem der Entwicklungserregung des tierischen Eies aus dem Gebiet der Morphologie in das der physikalischen Chemie zu ubertragen. Es ist seit ungefahr 60 J ahren sichergestellt, daB das Ei der Tiere - mit Ausnahme weniger Arten - nur dann sich zu einem Embryo zu entwickeln vermag, wenn ein Spermatozoon in dasselbe eintritt. Fur den Physiker und Chemiker wurde der nachste Schritt nach dieser Ermittelung darin bestanden haben, festzustellen, durch welche Krafte das Spermatozoon die Entwicklung des Eies anregt. Da aber dieses Gebiet naturgemaB den Morphologen uberlassen blieb, die der rein chemischen und physikalischen Behandlung biologischer Pro- bleme oft fremd und zum Teil geradezu ablehnend gegenuber- stehen, so wurde kein Versuch gemacht, den ProzeB der Ent- wicklungserregung im Sinne der Chemie und Physik zu ent- wirren; und man behalf sich mit morphologischen Worterkla- rungen und Definitionen. So behauptete O. Hertwig, daB das Wesen der Befruchtung in der Vereinigung des Sperma- kerns mit dem Eikern bestehe; und diese Behauptung wird von ihm als eine Theorie der Befruchtung hingestellt, obwohl damit doch nicht die geringste Einsicht in die Natur der Krafte gegeben ist, welche das Ei zwingen, sich in einen Embryo zu entwickeln. Es wurde auch bald von Boveri der Nachweis gefiihrt, daB das Aneinanderlegen oder Verschmelzen von zwei Kernen - - des Samen- und Eikerns - gar nichts mit der Entwicklungserregung des Eies zu tun hat.