Berufliche Sozialisation Im Referendariat: Eine Empirische Untersuchung Zur Zweiten Phase Der Ausbildung Von Lehrern Beruflicher Fachrichtung in Nordrhein-Westfalen

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Gegenstand dieses Forsehungsberiehts ist der Vorbereitungs- dienst als Teil der professionellen Sozialisation von Berufs- schullehrern. Die Studie ist Ergebnis fUnfj hriger For- schungsarbeiten. Erste AnstoBe zur Besehaftigung mit dem Themenkreis ergaben sieh vor ungefahr aeht Jahren aus Meinen Erfahrungen als Referendar, spater aueh als Mentor sowie dureh die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Berufliehe Soziali- sation im Lehrerzentrum Kassel. Die Referendarausbildung, vor allem die von Lehrern beruf- licher Faehrichtung, findet in der Forsehung ein vergleichs- weise geringes Interesse, was treffend dureh den Titel des Buehes von FRECH und REICHWEIN (1977) Der vergessene Teil der Lehrerbildung eharakterisiert wird. Das verbreitete Desinteresse am Referendariat aber ist umso verwunderlieher, als doch gerade in dieser Ausbildungsphase angehende Lehrer unter Ernstbedingungen berufliehe Handlungsfahigkeit aktua- lisieren bzw. entwiekeln, das Referendariat somit eine wesentliche, wenn nicht gar die zentrale Phase beruflicher Sozialisation von Lehrern ist. Berechtigterweise konnte hier gefragt werden, ob diese Ein- schatzung unter den gegenwartigen restriktiven finanz- politischen und Arbeitsmarktbedingungen, unter welchen die Referendarausbildung zunehmend mehr zur Sozialisation in die Arbeitslosigkeit als in den Beruf wird, Uberhaupt noch haltbar ist. Allein mit dem Hinweis auf die langen Zeitraume, in welchen Forschungsarbeiten konzipiert, durchgefuhrt und schlieBlich Untersuchungsergebnisse publiziert werden, kann diesem Einwand wohl nicht begegnet werden. Entscheidendes Gewicht dagegen hat die Tatsache, daB die Berufsperspektiven von Referendaren beruflicher Fachrichtung im Gegensatz zu der von solchen mit allgemeinen Fachern noch vergleichsweise gunstig sind, das Referendariat somit seine normale Funktion, der Sozialisation in den Lehrerberuf, noch weit- gehend beibehalten hat.