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Diese Arbeit stellt einen Versuch dar, die Z sur zwischen der Theater- und Filmarbeit Fassbinders aufzuheben. Das verbindende Element ist die Doppelheit, ein Konzept, das sich auf formaler Ebene offenbart. Diese auf den ersten Blick enigmatische Struktur bezieht sich gleicherma en auf das ganze Schaffen Fassbinders, ist Ideentr ger und ...
Die Aesthetik Des Dramenwerks Von Rainer Werner Fassbinder: Die Struktur Der Doppelheit
Diese Arbeit stellt einen Versuch dar, die Z sur zwischen der Theater- und Filmarbeit Fassbinders aufzuheben. Das verbindende Element ist die Doppelheit, ein Konzept, das sich auf formaler Ebene offenbart. Diese auf den ersten Blick enigmatische Struktur bezieht sich gleicherma en auf das ganze Schaffen Fassbinders, ist Ideentr ger und stilistische Klammer und konstituiert somit Fassbinders sthetik des Dramas. Die Struktur der Doppelheit erweist sich res mierend als antimimetische Strategie, die Fassbinders Theater in der N he eines Synthesen meidenden Surrealismus, der Pop-Kultur und Glamour- sthetik ansiedelt. So gesehen ist sein Wunsch, Marilyn Monroe zu sein, nicht notwendig eine Koketterie, sondern Hinausgehen des Theaters ber den eigenen Rahmen, sthetisierung der Wirklichkeit, Lockerung der Grenze zwischen dem Realen und der Illusion. Es ginge jedoch zu weit zu behaupten, da Fassbinders Werk die Schwelle der Tragik berschritten und die postmoderne Dimension erreicht hat. Sein Drama balanciert auf der Linie moderner Verzweiflung, der Melancholie und der Aufl sung, deren Kehrseite - das emotionsfreie Spiel - immer wieder durchschimmert.
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76.600000 USD
Paperback / softback
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Vor dem Hintergrund der Geschichte des Humor-Begriffs versucht die Arbeit diese f r Frank Wedekind grunds tzliche sthetische Kategorie zu verorten. Aus der oft verfehlten Rezeption und dem eigenen Anspruch des Dramatikers resultiert eine frappante Spannung. Neue Akzente im Hinblick auf die Verwendung des Terminus manifestieren sich vordergr ndig im ...
ernst Ist Das Leben, Heiter Die Kunst. : Das Humor-Konzept Im Dramenwerk Frank Wedekinds
Vor dem Hintergrund der Geschichte des Humor-Begriffs versucht die Arbeit diese f r Frank Wedekind grunds tzliche sthetische Kategorie zu verorten. Aus der oft verfehlten Rezeption und dem eigenen Anspruch des Dramatikers resultiert eine frappante Spannung. Neue Akzente im Hinblick auf die Verwendung des Terminus manifestieren sich vordergr ndig im Formalen. Im R ckgriff auf die Mittel des Performativen gibt sich der Humor als eine komplexe sthetische Antwort Wedekinds auf den Zustand der Kultur und die Kondition des Individuums. In der Ordnung der Kunst nimmt der Dramatiker somit eine vitalisierende Korrektur des mit dem Label Humorlosigkeit belegten Geistes des Wilhelminismus und seiner Literaturen vor.
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79.750000 USD
Hardback
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