Poesie Und Geschichtsphilosophie Im Zeichen Transzendentaler Differenz: Studien Zu Sophie Von La Roche, Friedrich Schiller Und Conrad Ferdinand Meyer

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Aufgrund welcher Voraussetzungen erlangen literarische Subjekte im Zuge der Aufklarung eine Vorstellung ihrer Freiheit? Ist der Aufbruch aus der 'zeitlosen' Natur der Dinge zur historisch bestimmten Einsicht in die Differenz von Bewusstsein und Welt unabdingbar? Die Arbeit uberpruft diese fundamentalphilosophischen Fragen, indem sie drei Epochen der Literaturgeschichte anhand exemplarischer Texte untersucht. Empfindsamkeit, Klassik und poetischer Realismus finden jeweils andere Antworten auf die Frage, ob und inwieweit das Subjekt frei ist. Dabei zeigt sich, dass die Entwicklung der literarischen Kunstform in verbluffender Weise das Programm der transzendentalphilosophischen Asthetik zu vollziehen scheint. Die hermeneutisch fortschreitende Vieldeutigkeit der Werkgestalt verweist auf die unfassbare Freiheit der transzendentalen Vernunft.