Okologische Krise und Risikobewusstsein

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1 Van Eimeren et al. (1987) beschriinken sich dem Gutachtenauftrag entsprechend auf Studien zu strahleninduzierten Malignomen (u.a. Leukamie, Brustkrebs, Lungenkrebs, Krebs der Verdauungsorgane). Der Zusammenhang zwischen radioaktiver Strahlung und genetischen Wirkungen ebenso wie die Wirkung nicht- ionisierender Strahlungsarten (z.B. elektrische und magnetische Felder, Mikrowellenstrahlung) wird ausgeklarnrnert. 2 Die von Stallen & Tomas (1988) in ihren Tabellen angegebenen Gruppen- kontraste sind zwar zum Teil hochsignifIkant, bei den vorliegenden GraBen der Vergleichsgruppen (n> 100) verlieren solche Signifikanzen jedoch an Aus- sagewert. Die Autoren versaumen es leider, MaBe fiir Effektstarken (z.B. auf- geklarte Varianz, Eta-Koeffizienten) anzugeben. Aus den angegebenen Mittelwerten und dem Wertebereich (Range) laBt sich vermuten, daB die Effekte ziernlich schwach sind. 3 Die Gegenliberstellung von umweltbedingten Erkrankungen und natUrlichen Erkrankungen ist freilich unscharf. Es gab schon immer natlirliche umweltbedingte Erkrankungen (z.B. Kropferkrankungen durch Schilddrlisen- fehlfunktion in Gebieten mit geringem Jodgehalt in der Luft und der Nahrung). 1m klassischen epidemiologischen Grundmodell von Koch wird neben dem Individuum aIs Ort des Krankheitsgeschehens ( Wirt ) und einem schadigenden Faktor ( Agens ) Dmwelt als dritter wichtiger Bereich genannt. In diesem Sinne sind beinahe aIle Erkrankungen umwelt(mit-)bedingt. Wir beziehen hier den Begriff der Umweltbedingtheit allein auf die vom Menschen erzeugten Schadstoffverteilungen in der Umwelt. 4 An dieser Stelle danke ich den Forschungspraktikantinnen Christine Dickenhorst, Maria Kolodziej, Mechthild Determann, Claudia Giulini, Gisela Rautenberg fUr die Mitarbeit bei der DurchfUhrung und Auswertung der Interviews.