Lipide und Lipoproteide Im Blutplasma: Biochemie * Pathophysiologie * Klinik

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Die Existenz von wasserloslichen Lipid-Proteinverbindungen im Blut- plasma und anderen Korperflussigkeiten wurde schon zu Beginn dieses J ahrhunderts vermutet. Erst 1928 gelang MACHEBOEUF mit der Isolierung einer stark lipoidhaltigen Proteinfraktion aus pferdeserum der Nachweis. Mit der Entwicklung und Verfeinerung der physikalisch-chemischen Frak- tionierwlgsmethoden (Elektrophorese, Athanolfraktionierung, Ultrazentri- fugierung), die in erster Linie an die Namen THEORELL, BENNHOLD, TISELIUS, COHN, PEDERSEN und GOFMAN geknUpft sind, wurde die Voraussetzung zur naheren Erforschung dieses wichtigen Transportsystems geschaffen. Die abgetrennten Fraktionen lassen sich unter Zuhilfenahme mikrochemischer, papierchromatographischer, serologischer und immunochemischer Methoden weiter aufarbeiten. In der Klinik haben sich die Papierelektrophorese mit nachfolgender Fettfarbung und die praparative ElektroPl:.orese im Starke- medium als nutzbringend ~rwiesen. Es herrscht heute Ubereinstimmung daruber, daB fast das gesamte im Blutplasma stromende Lipidmaterial von besonderen Plasmaproteinen transportiert wird. Die Literatur auf diesem Gebiet ist kaum noch zu ubersehen, weit ver- streut und teilweise schwer zuganglich. Das vorliegende Arbeitsgebiet ist, wie heute kaum ein zweites, in Bewegung. Angesichts der vielen noch be- stehenden Lucken, an deren SchlieBung von verschiedenen Arbeitskreisen in aller \Velt intensiv gearbeitet wird, mag es vermessen erscheinen, schon heute eine Gesamtdarstellung zu versuchen. Ohne mich vorher der Beratung und Untersttitzung durch anerkannte Sachkenner versichert zu haben, hatte ich dieses Wagnis nicht auf mich genommen.