Katholische Aufklaerung Und Ultramontanismus, Religionspolizey Und Kultfreiheit, Volkseigensinn Und Volksfroemmigkeitsformierung: Das Rheinische Wallfahrtswesen Von 1826 Bis 1870- Teil 3: Pfarrklerus Und Wallfahrerschaft Im Erzbistum Koeln

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Wahrend in den ersten beiden Teilen des Werkes die kirchliche und staatliche Wallfahrtspolitik nachgezeichnet wurde, geht es im dritten Teil um die jeweilige Rolle und das wechselseitige Verhaltnis der beiden unmittelbar involvierten 'Basisakteure', des Pfarrklerus und der Wallfahrerschaft. Im Einzelnen werden behandelt: das starke Wallfahrtsengagement der Laienschaft, ihr Interesse an der kirchlichen Wiederbeheimatung und geistlichen Betreuung ihres so beliebten Kultes, die Formen des Volkswiderstandes gegen alle kirchlichen Wallfahrtsrepressionsversuche, die verschiedenen Positionen des Pfarrklerus zum Wallfahrtskult, die vom Wallfahrtswesen ausgelosten innerklerikalen Konflikte, die Auseinandersetzungen zwischen den Pfarrgeistlichen und den sogenannten Brudermeistern, die Wallfahrtsmotive, der Wallfahrtsablauf, das Problem von 'Zucht und Ordnung' und die soziale Zusammensetzung der Wallfahrerschaft. Zwei Quellenanhange enthalten zeitgenossische Wallfahrtsverlaufsberichte von Priestern und Dekanatsabhandlungen zum Wallfahrtswesen.