Ertragsverlaeufe Und Konkurrenz: Zum Verhaeltnis Von Technik, Preis- Und Verteilungstheorie Bei Marshall Im Vergleich Zu Anderen Denktraditionen

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Steigende Skalenertrage gelten heute als ein empirisch wichtiges Phanomen; sie lassen sich aber nicht problemlos mit Konkurrenzbedingungen vereinbaren. In der okonomischen Ideengeschichte finden sich jedoch vielfach Hinweise auf verschiedene Formen von Ertragsverlaufen, die den Wettbewerb nicht beeintrachtigen. Mit der Kritik, solche Konstruktionen seien inkonsistent, sieht sich insbesondere die marshallianische Okonomik konfrontiert: Marshall versucht, eine Preistheorie auf der Grundlage nicht-konstanter Ertrage aufzubauen und gerat dabei in das Dilemma, entweder gegen partialanalytische Bedingungen (bei externen Ertragen) oder gegen Konkurrenzbedingungen (bei internen Ertragen) zu verstossen. Die vorliegende Arbeit zeigt, dass sich die marshallianische Position verteidigen lasst, da Marshalls Uberlegungen auf Begriffen von Konkurrenz und Partialanalyse basieren, die sich deutlich unterscheiden von einer statisch-gleichgewichtstheoretischen Definition.