Erarbeitung Von Kenwerten Fur Das Kunststoffgerechte Konstruieren

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Die Anwendung von Kunststoffen hat in den letzten 20 Jahren eine stlirmische Zunahme gezeigt [1]. Am Anfang dieser Ent- wicklung wurden die Kunststoffe hauptsachlich als Ersatzwerk- stoff oder als Billigwerkstoff fur Konsumartikel eingesetzt. Durch haufig leichtfertigen Einsatz von Kunststoffen ohne kunststoffgerechte Anwendung kam es zu Ausfallen bzw. Feh- lern bei den einzelnen Bauteilen oder Konstruktionen. Hier- durch konnte sich ein Vorurteil gegenuber Kunststoffen in weiten Kreisen der Benutzer von Kunststoffteilen entwickeln. Obwohl die Rohstoffhersteller diesem Vorurteil durch standige Verbesserung ihrer Kunststoffrohstoffe entgegenwirkten, konn- ten sie auf dem Gebiet der Konstruktion und Gestaltung nur zum Teil die entscheidenden Hinweise zur kunststoffgerechten Anwendung geben, da die Teilevielfalt zu groB ist. Die kunststoffherstellende Industrie liefert dem Konstruk- teur im wesentlichen physikalische und chemische Kennwerte, die an Normstaben nach DIN oder ASTM bzw. ISO ermittelt wer- den [2]. Die tlbertragbarkeit der Kennwerte, die an Normstaben er- mittelt wurden, auf reale Konstruktionsteile ist jedoch nur bedingt moglich, da der Konstruktions- una Verarbeitungsein- fluB nicht berucksichtigt wurde. Erst seit etwa 20 Jahren werden auch Konstruktions-Kennwer- te systematisch von verschiedenen Stellen erarbeitet. Hier- bei sind vor allem die Untersuchungen uber den EinfluB der Spritzbedingungen auf das mechanische Niveau von Thermopla- sten zu nennen, die eindeutig einen Zusammenhang zwischen Verarbeitungsbedingungen - damit dem Spannungs- und Orientie- rungszustand - und den mechanischen Eigenschaften an DIN-Pro- bekorpern zeigten [3-8].