Die Deutschen Oberlandesgerichtspraesidenten Im Nationalsozialismus (1933-1945)

Series: Rechtshistorische Reihe (413)
Hardback
Die Arbeit untersucht die 65 Prasidenten der deutschen Oberlandesgerichte, die in der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 die deutsche Justiz in vorderer Linie bilden. Neben dem allgemeinen Einfluss der Politik auf die Justiz wird im Hauptteil der Arbeit jeder Prasident biographisch einzeln dargestellt, wobei in kritischer Sichtung zahlreiche bisher nicht allgemein bekannte Daten zu den personlichen, beruflichen und politischen Verhaltnissen vor und nach Kriegsende ermittelt werden. Anschlieend werden die gewonnenen Einzelerkenntnisse zusammengefuhrt und in vielfacher Hinsicht miteinander verglichen. Dabei ergibt sich ein klares Bild der Anforderungen, die in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft an bereits im Amt befindliche oder neu ernannte Oberlandesgerichtsprasidenten gestellt wurden. Insgesamt werden auf diese erstmals angewandte Art und Weise neben statistischen Regelmaigkeiten viele individuelle Besonderheiten mit oft nur allzu menschlichen Zugen bekannt.