Delir und Delirprophylaxe in der Intensivmedizin

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Entzugserscheinungen nach jahrelangem Drogen-und Alkoholabusus entwickeln sich nach sehr ahnlichen pathophysiologischen Mustern und sind in ihrer Entste- hung oft schwierig zu deuten. Sie auBern sich vorwiegend in vegetativen Reaktionen, die meist den initialen Wirkungen entgegengesetzt sind. Ihre Intensitat ist je nach Substanz, Dosis, Darreichungsart und Dauer der Anwendung unterschiedlich. Toleranzbildung und die Entwicklung einer Abhangigkeit nach chronischem AlkoholmiBbrauch erschweren die Betreuung von Patienten vor allem in der postoperativen Phase. Angesichts der steigenden Anzahl alkoholabhangiger Patienten in unserer Gesellschaft kommt daher der Prophylaxe und Therapie des Alkoholentzugssyndroms bei gegebener Operationsindikation wachsende Bedeu- tung zu. Das standig zunehmende Interesse an praventiven MaBnahmen fiihrte im Februar 1990 Experten in Hannover zu einem Symposium zusammen, das der Diskussion gegenwartiger und neuer Aspekte der Delirtherapie und -prophylaxe gewidmet war. Die in dem vorliegenden Kompendium zusammengefaBten Beitrage geben einen Einblick in die Klinik und Pathophysiologie des Alkoholentzugsdelirs. Dartiber hinaus werden wichtige Fragen der Pharmakologie und Pharmakokinetik behan- delt und praktisch-therapeutische Konsequenzen aufgezeigt. Eine orale Alkoholmedikation ist wohl bei kleineren Eingriffen in speziellen Fallen erfolgreich, dartiber hinaus gilt es jedoch, dem Therapeuten ein angemes- senes medikamentoses Konzept zur Delirprophylaxe und -therapie an die Hand zu geben. 1m Mittelpunkt des Interesses steht derzeit die Beeinflussung der Entzugssym- ptome bei Alkoholabhangigen durch Gabe zentral wirkender urStimulanzien.