Aufwirbelung Von Staub Durch Druckwellen in Luft

Sold by Ingram

This product may not be approved for your region.
Paperback / softback
  • Free Shipping

    On orders of AED 100 or more. Standard delivery within 5-15 days.
  • Free Reserve & Collect

    Reserve & Collect from Magrudy's or partner stores accross the UAE.
  • Cash On Delivery

    Pay when your order arrives.
  • Free returns

    See more about our return policy.
Staubexplosionen sind eine gro e Gefahrenquelle in Industriebetrie- ben, in denen brennbare St ube verarbeitet werden oder als Nebenpro- dukt entstehen. Beispiele solcher gef hrdeten Betriebe sind Zucker- fabriken, Getreidem hlen, besonders aber der Kohlenbergbau. Das I - gangsetzen einer Explosion setzt voraus, da es zur Bildung eines Staub-Luft-Gemisches kommt. Die Staubkonzentration in diesem Gemisch mu Werte innerhalb gewisser Grenzen annehmen; oberhalb und unter- halb dieser Grenzen ist das Gemisch nicht explosionsf hig. Die kri- tischen Konzentrationswerte sind durch die Staubart bestimmt [1J. In den oben genannten Industriebetrieben setzt sich Staub an festen W nden und B den ab. Zur Ausbildung des Staub-Luft-Gemisches ist es notwendig, da der Staub aufgewirbelt wird. Beschr nkt man die Betrachtungen auf den Untertagebetrieb im Kehle- bergbau, so gibt es zwei Hauptursachen f r die Aufwirbelung von Koh- lestaub, der in den Strecken (Stollen) abgelagert ist. Einmal ist es die m gliche Aufwirbelung im station ren Wetterstrom (Bel ftung des Bergwerks); die hierbei ma geblichen Werte der station ren Luftge- schwindigkeit liegen bei 4-8m/s [2J. Zum anderen kann der abgelagerte Staub auf instation re Weise durch eine Luftdruckwelle (Sto welle) aufgewirbelt werden. Eine instation- re Sto welle entsteht z.B. als Folge einer pl tzlichen Methangas- (Grubengas-) Verbrennung. Eine gasdynamische Beschreibung dieser Wel- lenbildung ist in [3J f r den Fall gegeben, da man die Verbrennung und die Sto ausbreitung in der Strecke in idealisierter Weise als eindimensionalen, instation ren Vorgang ansehen kann. Die Sto welle eilt der Flammenfront mit Uberschallgeschwindigkeit voraus; sie er- zeugt in der Luft eine Nachstr mung, deren Geschwindigkeit etwa das Zehnfache der station ren Wettergeschwindigkeit ist.