Atlas des Mittel- Und Zwischenhirns des Kaninches: Atlas of the Mes- and Diencephalon of the Rabbit

Hardback
1911 erschien der Atlas des Kaninchengehirns von Winkler und Potter, dem Zeichnungen von Serienschnitten mit abwechselnder Markscheiden-oder Nervenzellfarbung zugrunde lagen. Dieses Werk wurde in einer sehr begrenzten Anzahl hergestellt und dient noch jetzt als Grundlage fUr viele experimentelle Untersuchungen. Seit seiner Drucklegung vor 50Jahren sind aber zahlreiche neue Befunde in der Neurohistologie, der vergleichenden Neuroanatomie sowie der sich erst in jUngerer Zeit entwickelnden Gebiete der Neurophysiologie, Neurobiochemie und Neuropharmakologie erhoben worden. Deshalb entstand allgemein das BedUrfnis nach einem neuen Atlas der Cyto-und Myeloarchitektonik des Kaninchengehirns, aber auch andererTiergehirne sowiedes mensch lichen Zentralnervensystems. Die Abbildungen sollten in erster Linie einer besseren Lokalisation experimenteller Untersuchungen dienen und diesmal in Gestaltvon mikroskopischen Obersichtsaufnahmen der Originalschnitte kaum dem EinfluB eines Wechsels oder einer differenten Beurteilung von Hirnstrukturen durch die Neuroanatomie selbst unterliegen. Um diese WUnsche zu erfUlien erschien 1949 ein Atlas von H. Meessen und J. Olszewski, der Medulla oblongata und Pons des Kaninchens umfaBte und dem 1952 The Thalamus of Macaca mulatta von J. Olszewski folgte. Der Atlas des Mittel- und Zwischenhirns des Kaninchens wurde als Fortsetzung der Arbeit von H. Meessen und J. Olszewski begonnen. Da sehr gute Arbeiten Uber die GroBhirnrinde und Uber den Mandelkern des Kaninchen vorlagen (M. Rose), ist nur der Septumbereich aus praktischen GrUnden dem Mittel- und Zwischenhirn angefUgt worden. Die OriginalvergroBerung der meisten Tafeln betrug 20:1 und wurde fUr manche Regionen durch VergroBerungen im MaBstab 40:1 und 100:1 erganzt.