Anatomie Der Baumrinden: Vergleichende Studien

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5 aus einzelnen oder einer Summe von Merkmalen kann die Abstammung einer Rinde in vielen Fallen mit grosser Wahrscheinlichkeit, mitunter sicher erschlossen, niemals kann aber aus dem Mangel bestimmter Merkmale eine naturliche Ver- wandtschaft ausgeschlossen werden. Dieser Sachverhalt entspricht bei naherer Erwagung ubrigens vollkommen unseren Anschauungen uber den Zusammenhang der morphologischen Ent- wicldung und der physiologischen Function. Die Mehrzahl der Glieder einer naturlichen Pflanzengruppe besitzt gleiche oder ahnliche Lebensbedingungen, welche durch gleiche oder ahnliche Organe erfullt werden, da die mannigfaltige Gestaltungsfahigkeit ihr Ziel nicht darin hat, fur dieselbe Function verschieden- artige, sondern gleichartige Organe zu entwickeln, diese aber in hochster Voll- kommenheit. Da ohne Zweifel die weitaus uberwiegende Zahl der Pflanzen- arten ihren Lebensbedingungen angepasst ist, so folgt daraus nothwendig ihre nahe U ebereinstimmung im Baue eines so lebenswichtigen Organs, wie die Rinde. Wie aber in jeder umfangreicheren Ordnung oder selbst artenreichen Gattung, dort einzelne Gattungen, hier Arten bei allgemeiner physiologischer U ebereinstimmung doch in biologischen Einzelheiten von ihren nachsten V er- wandten abweichen, so muss ihr Bau sich auch von dem Typus entfernen. Bei den Arten gibt es schon unterscheidende Eigenthumlichkeiten, welche ohne Bedenken als Anpassungen an abweichende Lebensbedingungen erklart werden konnen, wenngleich der nahere Vorgang meist unverstandlich ist. So -durfte kaum einzusehen sein, zu welchem Zwecke Viburmtm Steinzellen im Baste bildet, wahrend die nachsten Verwandten ohne dieselben ihr Auslangen -finden.